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Constantin Film übergewichten


17.10.2001
Performaxx

Die Analysten von "Performaxx" stufen die Aktie der Constantin Film AG (WKN 580080) weiterhin mit "übergewichten" ein.

Trotz des Erfolges von "Der Schuh des Manitu" revidiere Constantin seinen Plangewinn für das laufende Geschäftsjahr. Das EBIT solle statt den bislang angestrebten 9 Mio. Euro nunmehr zwischen 2 und 5 Mio. Euro liegen. Als Grund für den drastischen Gewinnrückgang gebe das Unternehmen die Verschiebung von einigen Filmprojekten in das nächste Geschäftsjahr an. Zu dem negativen Ergebnis hätten auch die unter den Erwartungen gebliebenen Fremdproduktionen "Enemy at the Gates", "Eine Nacht bei Mc Cool´s" und "The Score" beigetragen.


Auch der Umsatz werde vermutlich unter den bisher anvisierten 118 Mio. Euro zurückbleiben. Zudem beabsichtige Constantin, eine Sonderabschreibung von bis zu 35 Mio. Euro vorzunehmen, um den neuen Richtlinien der Filmbewertung nach US-GAAP nachzukommen. Diese sähen nunmehr eine maximale Auswertungsdauer von Filmen über zehn Jahre statt den bisher gültigen 20 Jahren vor. Aufgrund dieser außergewöhnlichen Abschreibung werde das Nettoergebnis dieses Jahres deutlich negativ ausfallen.

Aufgrund von Investitionen in das Filmvermögen habe sich die Nettoliquidität von Constantin um 37 Mio. Euro auf 25 Mio. Euro verringert. Aufgrund hoher freier Kreditlinien sei die Liquiditätslage dennoch komfortabel. Während die Verschiebung eines Teiles des Kinoprogramms in das nächste Geschäftsjahr und die einmalige Sonderabschreibung auf das Filmvermögen wenig besorgniserregend seien, sei die deutliche Verfehlung des angestrebten Betriebsergebnisses als negativ einzustufen. Auch der Rückgang der Nettoliquidität wirke aufgrund der im dritten Quartal angefallenen Rückflüsse aus "Der Schuh des Manitu" befremdlich.

Das der Bewertung der Analysten zugrundeliegende Ertragswertmodell suggeriere auch nach der Gewinnwarnung deutliches Aufwärtspotenzial. Daher raten die Experten von "Performaxx" weiterhin, Constantin überzugewichten.




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